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22. Metaforum SommerCamp2009, Abano Terme, Italien

WasserShiatsu, WasserTanzen und die IPEG-Methode
28. Juli – 01. Aug. 2008

 

Eine einwöchige Basis-Ausbildung in den neuen Entspannungs- und Therapie-Methoden im Wasser, bestehend aus WATSU (WasserShiatsu), WATA (Wassertanzen) und die IPEG-Methode im körperwarmen Wasser

Die ganzheitlichen Wassertherapien sind erst in den letzten Jahren bekannter geworden. Mit diesen Therapien können Menschen Entspannungszustände erreichen, die sie bisher mit anderen Methoden vielleicht nicht erlebt haben. Ruhiges, schwereloses Schweben im körperwarmen Wasser kann uns in die wohlig entspannte Situation, die wir selbst im Mutterleib erlebt haben, zurückführen.

Ausgelöst durch verschiedenartige Stressfaktoren kommt es oft zu innerer und körperlicher Anspannung und zu Störungen im Bereich des vegetativen Nervensystems, die sich dann in Form von sogenannten funktionellen Störungen (Körpersymptome ohne erkennbare Organschäden) zeigen. Bevor sich später Organschäden zeigen, und es zum Auftreten von Krankheiten kommt, können Entspannungsverfahren helfen.

 

IPEG steht für Institut für PersönlichkeitsEntwicklung und Gesundheitsbildung

Das IPEG-Verfahren, benannt nach dem Institut für Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsbildung in Heidelberg, ist ein intensiv im körperlichen und psychischen Bereich wirksames Entspannungs- und passives Bewegungsverfahren.

Der Klient wird bei der IPEG-Therapie (34-35 Grad) warmem Wasser liegend mit Hilfe von Auftriebskörpern oder durch Unterstützung eines Therapeuten im Wasser liegend gehalten. Prozesse des Loslassens und innerlich und körperlich Lockerwerdens beginnen. Der immer weiter fortschreitende Prozess der körperlichen Entspannung und Vertiefung des Atmens führt zunehmend auch zu einer inneren Gelöstheit und zum innerlichen Entspannen, Loslassen und ruhig werden. In einer zweiten Phase werden dann während des Ausatmens auch delphinartige sanfte Bewegungen unter Wasser ausgeführt, die den Entspannungsprozess noch deutlich vertiefen und intensive Zustände der inneren Ruhe zugänglich machen.

Durch sensorische Deprivation (Ausschaltung der Sinne) wird ein mentales Nach-Innen-Gehen und durch die Ausatemphasen unter Wasser und durch das passive körperliche Bewegtwerden Atmung und Körper in Richtung auf einen Entspannungsvorgang unterstützt.

 

WATSU bedeutet WAsser ShiatTSU

Es ist eine hochwirksame und vielseitig anwendbare Körpertherapie, die seit 1980 aus dem Zen- Shiatsu entwickelt wurde und die heilenden und unterstützenden Qualitäten des 35 °C warmen Wassers nutzbar macht.

Der Begründer der Methode, Harold Dull, leitet in Harbin Hot Springs (Kalifornien) die Schule für Shiatsu und Massage. Ein internationales Team von erfahrenen Fachleuten trägt bis heute gemeinsam zur stetigen Verfeinerung, Weiterentwicklung und weltweiten Verbreitung von WATSU bei. WasserShiatsu und WasserTanzen sind in Deutschland seit 1988 etabliert.

WATSU entspannt und befreit den Bewegungsapparat auf erstaunlich leichte jedoch nachhaltige Weise. Es löst Blockaden und Verspannungen in Körper, Geist und Seele. Durch sanftes und sachgerechtes Dehnen, Drehen und Strecken, sowie Mobilisation aller Gelenke und Massagen werden Muskeln entspannt und Organe reflektorisch gestärkt, wird die Beweglichkeit verbessert und der Bewegungsradius der Gelenke erweitert. Die Wirbelsäule, im Wasser des Körpergewichtes  entledigt, kann in einer Weise bewegt werden, wie es an Land unmöglich wäre. Rhythmische, harmonisch fließende Bewegungen bringen dem Körperbewusstsein neue Impulse und das Loslassen überholter Bewegungsmuster nahe. Die Atmung vertieft sich und der vollständige Atemrhythmus wird reaktiviert. WasserShiatsu bringt die Lebensenergie (Chi) wieder ins Fließen.

 

WATA bedeutet WAsser TAnzen

WasserTanzen ist eine dynamische und tänzerische Form der Aquatischen Körperarbeit über und unter Wasser, die seit 1987 von Dipl. Psych. Aman Peter Schröter und Arjana Claudia Brunschwiler entwickelt wird.

Im WasserTanzen wird der Klient, mit einer Nasenklemme, auch unter Wasser in die schwerelose Dreidimensionalität geführt. Dieser Schritt, einen Menschen auch unter Wasser zu bewegen, erfordert von den Praktizierenden nebst einem Basisverständnis für die Aquatische Körperarbeit auch ein intuitives Gespür für den Atemrhythmus des Empfangenden.

WasserTanzen erinnert uns an Bewegungen des klassischen Balletts, der japanischen Bewegungskunst Aikido, der wellenförmig schwimmenden Delphine und manchmal an das Schweben eines Fötus im Mutterleib – immer wieder klingt ein tänzerisches und spielerisches Element an.

Durch Anwenden verschiedenster Hebel werden die Hauptgelenke des Körpers befreit. Das Initiieren ursprünglicher Bewegungsabläufe, harmonisch koordiniert, löst allmählich alte Halte- und Bewegungsmuster auf. Es entstehen Gefühle des Strömens und des Pulsierens, der Freude und des lebendig Seins. Tiefste Entspannungszustände und Verschiebungen des Raum- und Zeitgefühls werden ebenso erlebt, wie Regression und alte Verletzungen, die dann aufgearbeitet werden können. In diesem Sinne bietet WasserTanzen sowohl ein starkes Instrument zur therapeutischen Begleitung, als auch eine neue Form von Körper- und Energiearbeit, in der sich Spiel, Hingabe, Fluß und Harmonie vereinen.

 

Was erwartet Sie?

In einer freundlichen Atmosphäre erlernen Sie die Grundbewegungen im Wasser für die Anwendung im Freundeskreis. Das Lernen ist eingebettet in einen bunten Reigen aus Spaß, Spiel, Meditation, Reflektion, Bewegung, Massage und Übungen zur Körperwahrnehmung. Dieser Rahmen versetzt Sie in die Lage, die Grundbewegungen im gegenseitigen Wechsel so zu erlernen, dass Sie auch beim Ausüben dieser Bewegungen sich selbst etwas Gutes tun und aus Ihrer Fantasie heraus Ihre eigenen Bewegungen kreieren können. Und das Schönste: beim gegenseitigen Wechsel kommen Sie immer wieder in den Genuss des Empfangens. Angewendete Theorie runden den ersten Ausbildungsabschnitt in der Aquatischen Körperarbeit ab.
Die Tage erlauben eine intensive Selbsterfahrung mit der Aquatischen Körperarbeit.
Wir vermitteln Basistechniken und helfen, die eigenen inneren Prozesse an Land und im Wasser zu integrieren.

Kursinhalte:

  • Wasseroberfläche(WATSU)
    • Eigene Standfestigkeit und Sicherheit im Wasser
    • Koordination von Atem- und Bewegungsfluss
    • Spiel mit Auftriebshilfen
    • Spielerische Massagen
    • Simple Flow (kleiner Ablauf WATSU)
  • Unter Wasser (WATA)
    • Wasserspiele zur Begegnung
    • Verschiedene Atemtechniken zum Untertauchen
    • Vertrauensbildung im Geben und Nehmen
    • Eintaucharten
    • Freies Spiel unter Wasser
  • An Land
    • Massagen
    • Meditationen
    • Bewegungsübungen
    • Verbaler Austausch über Erlebtes
    • Verarbeitung eigener Prozesse

 

Trainer Helen Ulrike Schulz
Gerhard Braun
Albert Olschewski Hattenhauer

Investition 780 Euro

Voraussetzungen keine

Zertifizierung Die Teilnahme wird bescheinigt.



 

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